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21. März 2016

Der Termin beim Arzt stand an. Es handelt sich um einen Endometriose-Spezialisten. Den Verdacht hatte ich schon lange, nun wollte ich Gewissheit und etwas dagegen tun. Denn diese Krankheit kann unter anderem für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich sein.

Der Arzt hegte nach der Anamnese schnell den selben Verdacht wie ich und wir machten einen Termin zum Vorgespräch für eine Bauchspiegelung aus. Ich bekam Infomaterial, das ich in der Zwischenzeit lesen sollte.

Die Angst vor der OP kam schnell und ich verfluchte meinen Körper dafür, dass er nicht einfach schwanger werden konnte. Am besten noch rechtzeitig vor der OP, die schon im April durchgeführt werden sollte.

8.5.16 22:11


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31. März 2016

Ostern liegt hinter uns. Ein Fest, das ich mit miesester Laune verbracht habe. Ich hatte immer wieder Unterleibsschmerzen und hoffte Tag für Tag, dass die Mens wartet, bis wir vom Kurzurlaub bei meiner Familie wieder zurück zuhause sind. Ich machte meinem Mann Vorwürfe, dass es wieder nicht geklappt hat. Im Hinterkopf geisterte die Angst vor der bevorstehenden OP herum.

Am 31. März wurde ich aber endgültig stutzig. Ich war drei Tage überfällig. Morgens um fünf saß ich im Bett und überlegte hin und her, ob ich den einen Test im Schrank nun für drei Tage Überfälligkeit verschwenden sollte. Ich war mir sicher, dass er negativ wäre. Und trotzdem stand ich um halb sechs auf und machte den Test. Während er sich auswertete, putzte ich mir die Zähne. Bis er plötzlich zwei Striche zeigte. Ich war schwanger!

An diesem Donnerstag, dem 31. März, hatte ich Spätdienst und konnte dennoch nicht wieder einschlafen. Ich sehe mich immer noch da sitzen, völlig fassungslos vor Freude und Erstaunen. Alles war so, wie ich es mir gewünscht hatte: 

- ich wollte immer genau wissen, wann das Baby entstanden ist. Es muss der 13. März gewesen sein, denn mehr Zeit hatten wir in diesem Zeitraum nicht für einander.

- ich wollte mein Baby im selben Jahr bekommen, in dem es gezeugt wurde. Totaler Schwachsinn, aber nun war es so: März - Dezember.

- ich wollte die Bauchspiegelung vermeiden. Geschafft!

Ganz aufgeregt verbrachte ich den Vormittag zuhause, fuhr schließlich los, kaufte Schnuller, mit denen ich abends meinen Mann überraschte. Er war genau so außer sich vor Freude wie ich. Es war ein toller Abend.

Nachmittags rief ich beim Arzt an und sagte Bescheid, dass ich keine OP-Vorbesprechung mehr brauche, sondern eine Bestätigung der Schwangerschaft.

Ganz plötzlich fanden wir uns im schönsten Traum aller Zeiten wieder. emotion

8.5.16 22:20


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